Über den Tellerrand
Gelbvieh als regionale Milchviehrasse
Ein weiterer Höhepunkt des Projektjahres war die Veranstaltung „Gelbvieh als regionale Milchviehrasse“ am 21. Oktober 2025 auf dem Schwalbenhof der Familie Weber in Wülfershausen (Rhön-Grabfeld).
Die Veranstaltung widmete sich der Bedeutung regionaler und gefährdeter Rinderrassen im ökologischen Landbau. Nach einer Vorstellung des Projekts durch Dr. Carsten Scheper von der Ökologischen Tierzucht (ÖTZ) gab Karola Stier von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) einen Einblick in die Erhaltungsarbeit und Nutzungsmöglichkeiten bedrohter Rassen.
Im Mittelpunkt stand das Gelbe Frankenvieh, dessen Zucht und Haltung auf dem Schwalbenhof vorgestellt wurde. Dabei wurden Chancen und Herausforderungen bei der Zucht gefährdeter Rassen diskutiert. Ergänzend stellte Christine Haberlach vom Hof Haberlach das Betriebskonzept ihres Hofes mit Rotem Höhenvieh in Hessen vor und berichtete über deren Einsatz im ökologischen Landbau.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, welchen Beitrag regionale Rassen zur Biodiversität, zur Anpassungsfähigkeit der Landwirtschaft und zur Erhaltung wertvoller genetischer Ressourcen leisten können.



